Zum Inhalt springen

Sprache

Darstellung

Anmelden Registrieren

Was ist ein Passwortmanager?

Ein Programm, das alle Ihre Zugänge verschlüsselt verwahrt. Sie merken sich ein einziges Passwort, es merkt sich den Rest.

Die kurze Antwort.

Ein Passwortmanager ist ein verschlüsselter Tresor für Zugangsdaten. Sie legen darin Benutzernamen, Passwörter, Einmalcodes und Notizen ab. Geöffnet wird der Tresor mit einem einzigen Hauptpasswort, das nur Sie kennen. Beim Anmelden auf einer Website füllt der Manager die Felder selbst aus, sodass Sie nichts tippen und nichts behalten müssen. Für jeden Dienst entsteht so ein eigenes, langes, zufälliges Passwort, ohne dass Sie sich eines davon merken.

Warum ein Passwort sicherer ist als zwanzig.

Das eigentliche Problem

Niemand kann sich dreißig verschiedene, lange Passwörter merken. Also nimmt man eines und hängt Zahlen an. Wird einer dieser Dienste gehackt, probieren Angreifer dieselbe Kombination überall sonst durch. Das dauert Sekunden und heißt Credential Stuffing.

Was der Manager daran ändert

Jeder Dienst bekommt ein eigenes, zufälliges Passwort. Fällt eines davon in falsche Hände, ist genau ein Konto betroffen und nicht Ihr ganzes digitales Leben.

Warum das eine Passwort hält

Es wird nirgends eingetippt außer beim Öffnen des Tresors, es steht in keiner Datenbank eines fremden Anbieters, und es kann aus dem Tresor nicht ausgelesen werden. Angreifer müssten es erraten, und bei ausreichender Länge dauert das länger als ein Menschenleben.

Der Zusatznutzen, den viele unterschätzen

Ein guter Manager füllt nur dort aus, wo die Adresse wirklich passt. Eine täuschend echte Fälschungsseite bekommt deshalb nichts, selbst wenn ein Mensch darauf hereinfällt. Das ist der beste Phishing-Schutz, den es gibt.

Woran Sie einen guten erkennen.

Er kann Ihre Daten selbst nicht lesen

Verschlüsselt wird auf Ihrem Gerät, der Schlüssel entsteht aus Ihrem Hauptpasswort und verlässt das Gerät nie. Das nennt sich Zero-Knowledge und ist der einzige Punkt, an dem sich Anbieter wirklich unterscheiden. Ausführlich erklärt.

Er lässt sich prüfen

Verfahren, Schlüssellängen und Abläufe sind beschrieben, nicht nur beworben. Ein Anbieter, der dazu schweigt, hat etwas zu verbergen oder nichts vorzuweisen.

Sie kommen wieder hinein, wenn etwas schiefgeht

Ein Wiederherstellungsschlüssel, den Sie ausdrucken und weglegen. Ohne ihn ist ein vergessenes Hauptpasswort das Ende des Tresors, und daran ändert kein Support der Welt etwas.

Er passt zu Ihrer Lage

Allein, Familie oder Unternehmen sind drei verschiedene Anforderungen. Im Unternehmen zählen geteilte Ordner, Rollen und ein Protokoll, das einer Prüfung standhält. Für Unternehmen.

Sie wissen, wo er läuft

Serverstandort und anwendbares Recht entscheiden darüber, wer im Zweifel Zugriff verlangen darf. Was die DSGVO dazu sagt.

Häufige Fragen. Klare Antworten.

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns, wir antworten persönlich.

Ist ein Passwortmanager wirklich sicherer als ein Notizbuch?

Ja, aus zwei Gründen. Ein Notizbuch schützt nicht davor, dass dasselbe Passwort überall benutzt wird, und genau daran scheitern die meisten Konten. Außerdem füllt ein Manager nur auf der echten Adresse aus und schützt so vor gefälschten Anmeldeseiten. Ein Notizbuch kann das nicht unterscheiden.

Was passiert, wenn ich mein Hauptpasswort vergesse?

Bei einem Anbieter, der wirklich nach dem Zero-Knowledge-Prinzip arbeitet, kann niemand es zurücksetzen, auch der Anbieter nicht. Deshalb gibt es den Wiederherstellungsschlüssel: ein langer Code, den Sie beim Einrichten ausdrucken und sicher verwahren. Wer verspricht, das Hauptpasswort im Notfall zurücksetzen zu können, kann die Daten lesen.

Was ist, wenn der Anbieter gehackt wird?

Dann erbeuten Angreifer verschlüsselte Datenblöcke. Ohne das Hauptpasswort, das nie beim Anbieter liegt, sind die nicht zu öffnen. Genau dafür ist das Verfahren gebaut. Wichtig bleibt die Länge Ihres Hauptpassworts, denn die bestimmt, wie lange ein Rateversuch dauert.

Reicht nicht der Passwortspeicher im Browser?

Für den privaten Alltag ist er besser als nichts. Er endet aber an den Grenzen des Browsers: kein geteilter Zugriff im Team, keine Rollen, kein Protokoll, oft kein eigenes Hauptpasswort und keine Möglichkeit, Zugänge beim Ausscheiden eines Mitarbeiters sauber zu entziehen.

Brauche ich trotzdem noch Zwei-Faktor-Anmeldung?

Ja. Der Manager sorgt dafür, dass jedes Passwort einzigartig ist. Der zweite Faktor sorgt dafür, dass ein gestohlenes Passwort allein nicht genügt. Beides zusammen deckt zwei verschiedene Angriffswege ab. Wie das funktioniert.

Was kostet ein Passwortmanager?

Für Privatpersonen gibt es brauchbare kostenlose Angebote, auch bei uns. Im Unternehmen wird je Nutzer und Monat abgerechnet. Gemessen an den Kosten eines einzigen übernommenen Kontos ist das die günstigste Sicherheitsmaßnahme überhaupt. Unsere Pläne.

Registrieren Sie sich für unser nächstes kostenloses, unverbindliches Live-Webinar - und sehen Sie, wie FidenoVault Ihre Zugänge schützt.

  • Zero-Knowledge
  • Europäische Souveränität
  • DSGVO-konform