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Selbst hosten oder Cloud?

Beides ist richtig, für verschiedene Häuser. Die Frage ist nicht, was sicherer klingt, sondern wer den Betrieb dauerhaft leisten kann.

Was für den eigenen Betrieb spricht.

Die Daten verlassen das Haus nicht

Für Behörden, Rüstung, kritische Versorgung oder Forschung ist das oft keine Vorliebe, sondern eine Vorgabe. Wo die Vorgabe steht, erübrigt sich die Abwägung.

Kein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nötig

Niemand verarbeitet in Ihrem Auftrag, also entfällt der Vertrag nach Artikel 28. Das vereinfacht die Datenschutzunterlagen spürbar.

Betrieb ohne Internetverbindung möglich

In abgeschotteten Netzen ist das die einzige Möglichkeit überhaupt. Eine Cloud-Lösung ist dort schlicht nicht einsetzbar.

Unabhängig vom Fortbestand des Anbieters

Die Installation läuft weiter, auch wenn sich beim Anbieter etwas ändert. Das ist ein Argument, das selten ausgesprochen wird, aber bei langen Laufzeiten zählt.

Was dagegen spricht, ehrlich gerechnet.

Jemand muss zuständig sein, dauerhaft

Nicht einmal einrichten, sondern Monat für Monat: Aktualisierungen einspielen, Zertifikate erneuern, Protokolle ansehen. Wird diese Person krank oder wechselt den Arbeitgeber, muss jemand anders übernehmen können.

Sicherungen, die wirklich zurückspielbar sind

Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist eine Vermutung. Einmal im Jahr eine echte Probe gehört dazu, sonst merkt man im Ernstfall, dass sie seit Monaten leer lief.

Ausfallsicherheit kostet doppelt

Ein einzelner Server ist ein einzelner Ausfallpunkt. Wer Ausfallsicherheit will, braucht zwei, und damit beginnt der eigentliche Aufwand. Vier Stunden Stillstand beim Passwortzugang legen ein Unternehmen lahm.

Die Rechnung geht oft nicht auf

Unter etwa fünfzig Nutzern ist der eigene Betrieb fast immer teurer als die Cloud, sobald man die Arbeitszeit ehrlich einrechnet. Darunter spricht meist nur eine Vorgabe dafür, nicht der Preis.

Der häufigste Irrtum.

Viele halten den eigenen Betrieb für sicherer, weil die Daten im eigenen Haus liegen. Das stimmt nur, solange der Betrieb wirklich gepflegt wird. Ein Server, dessen Aktualisierungen seit acht Monaten liegen bleiben, ist angreifbarer als eine gewartete Cloud. Bei einer Lösung mit Zero-Knowledge kommt hinzu, dass der Anbieter die Inhalte ohnehin nicht lesen kann. Der Unterschied liegt dann nicht mehr in der Vertraulichkeit, sondern in der Verfügbarkeit und in der Frage, wer im Ernstfall zuständig ist. Wer das nüchtern betrachtet, entscheidet sich oft anders als beim ersten Impuls.

Häufige Fragen. Klare Antworten.

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns, wir antworten persönlich.

Ab welcher Größe lohnt sich der eigene Betrieb?

Rein wirtschaftlich selten unter fünfzig Nutzern, sobald die Arbeitszeit ehrlich eingerechnet wird. Darunter entscheidet in aller Regel eine Vorgabe aus der Branche, dem Datenschutz oder einem Vertrag mit einem Großkunden, nicht die Kostenrechnung.

Was brauche ich technisch dafür?

Einen Server oder eine virtuelle Maschine, eine Datenbank, ein gültiges Zertifikat für die interne Adresse und einen festen Platz in Ihrem Sicherungskonzept. Die konkreten Anforderungen für FidenoVault stehen auf der Seite zu beiden Betriebsformen.

Kann ich später wechseln?

Bei FidenoVault ja, in beide Richtungen, über Export und Import der Einträge. Planen Sie dafür ein Wartungsfenster ein, in dem niemand arbeitet, damit keine Änderung verlorengeht. Prüfen Sie bei jedem Anbieter vorab, ob ein vollständiger Export möglich ist.

Sind beide Varianten gleich sicher?

Die Verschlüsselung ist dieselbe, in beiden Fällen passiert sie auf dem Gerät des Nutzers. Der Unterschied liegt im Betrieb: Wer aktualisiert, wer sichert, wer sieht ins Protokoll. In der Cloud machen wir das, im eigenen Haus Sie. Danach richtet sich die Antwort, nicht nach der Technik.

Was passiert, wenn unser Server ausfällt?

Dann kommt niemand mehr an seine Zugänge, bis er wieder läuft. Deshalb gehört zu einem ernst gemeinten eigenen Betrieb entweder ein zweiter Server oder ein geprobter Wiederanlauf mit klarer Zeitvorgabe. Die Frage, wie lange ein Stillstand tragbar ist, sollte vor der Einführung beantwortet sein.

Registrieren Sie sich für unser nächstes kostenloses, unverbindliches Live-Webinar - und sehen Sie, wie FidenoVault Ihre Zugänge schützt.

  • Zero-Knowledge
  • Europäische Souveränität
  • DSGVO-konform